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Casino Überfall Manila

Bereits in der vergangenen Woche kam es zu einem bewaffneten Überfall in einem Casino in Manila. Nun hat die Polizei den Fall aufgeklärt und den Täter identifiziert: Es war ein hoch verschuldeter ehemaliger philippinischer Finanzbeamter.

Spielsucht brachte ihn in die Schuldenfalle

Bei dem bewaffneten Räuber, der in der vergangenen Woche ein Casino in Manila überfallen hatte, handelt es sich laut der Polizei um einen früheren Mitarbeiter des philippinischen Finanzministeriums. Dieser hatte aufgrund seiner Spielsucht hohe Schulden angehäuft. Am Sonntag bereits identifizierten die Ermittler einen Mann mit Namen Jesse Carlos als Täter. Es wurden Aufnahmen der Sicherheitskameras veröffentlicht, die den Täter bei seinem gewalttätigen Streifzug durch das Casino „Resort World Manila“ zeigen sollen. Bei dem Casino handelt es sich um einen Casino- und Hotelkomplex in der Nähe des Flughafens Manila. In dem Feuer, das er dort gelegt hatte, erstickten 37 Menschen im Rauch. Der Täter tötete sich im Anschluss an seine Tat in einem der Hotelzimmer selbst.

Täter hatte landesweit Casino-Verbot

Der Täter, der Anfang 40 Jahre war, soll bereits wegen seiner Spielsucht landesweit Hausverbot in den Casinos gehabt haben. Er soll unter anderem hohe Summen an Spieltischen und Hahnenkämpfen verspielt haben. Aus diesem Grund wird von der Polizei bestätigt, dass sie fest von Raub ausgeht und keinesfalls von Terrorismus. Da auf der Südinsel Mindanao derzeit schwere Kämpfe zwischen der philippinischen Armee und den islamistischen Terroristen stattfinden, war zunächst von einem Anschlag ausgegangen worden. Zudem hatte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ diese Tat für sich reklamiert.

Auf den Videoaufnahmen ist ein Mann zu sehen, der in der Nacht zum Freitag an einer Sicherheitsschleuse vorbei in das Casino-Gebäude eingedrungen war. Von ihm wurden auf den Spieltischen Feuer gelegt und er verschaffte sich Zugang zu einem Raum, in dem die Spielchips gelagert wurden, mit denen er einen Rücksack vollstopfte. Bereits während des Überfalls schoss der Täter laut der Polizei nur in die Luft und auf die Bildschirme, aber nicht auf Menschen. Im Anschluss soll er sich in einem Hotelzimmer mit Benzin übergossen und sich selbst angezündet haben.

Arbeitsplatzverlust, Spielsucht – am Ende war der Tod

Es ist unklar, wie der Mann die Jetons zu Geld machen wollte. Jesse Carlos war von seinem früheren Arbeitgeber entlassen worden, da er einen Teil seines Besitzes nicht ordnungsgemäß deklariert hatte. Von den Behörden wurde Korruption vermutet und wegen seiner Spielsucht, soll er sich auch mit seiner Familie zerstritten haben.

Von den Eltern baten der Presse gegenüber um Vergebung für ihren Sohn, der ein guter Mensch gewesen sein soll und der nur durch seine Spielsucht auf eine schiefe Bahn geraten sei. Am Ende habe er sich dazu entschieden, durch eigene Hand aus dem Leben zu scheiden, anstatt andere Menschen zu töten, erklärte die Mutter.

Von dem Casino-Betreiber wurde angekündigt, dass den Familien der Todesopfer jeweils eine Million Peso (knapp 18000 Euro) gezahlt wird und das ebenfalls die Beerdigungskosten übernommen werden.

 

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